Frau mit Sparschwein

So vermeiden Sie unnötige Kontoführungsgebühren

Heutzutage ist jeder auf ein Girokonto angewiesen und sämtliche auf den Privatkunden ausgerichtete Banken führen diese als Produkte. Produkte für die der Kunde unter Umständen kräftig in die Tasche greifen muss, denn viele Banken erheben heute noch Kontoführungsgebühren.

Je nachdem bei welcher Bank man also ist, zahlt man etwa für Überweisungen, das Bereitstellen von Kontoauszügen oder das Erteilen von Daueraufträgen.

Das muss nicht sein! Wer bereit ist, diese Kosten freiwillig zu zahlen ist hat aber selber Schuld, denn es gibt Angebote von Banken, die Konto und Kreditkarte völlig kostenlos zur Verfügung stellen. Hierbei ist aber auch nicht in Abrede zu stellen, dass es mitunter auch Gründe für eine Bank mit Kontoführungsgebühren geben kann, wenn bestimmte Services dem Kunden sehr wichtig oder ganz einfach notwendig für ihn sind. Darüber hinaus gibt es unter Umständen sogar attraktive Prämien für Neukunden. Ein solches Beispiel ist etwa dieses Angebot, zudem gibt es hier eine 50 Euro Prämie bei Kontoeröffnung.

Nicht wenige Banken bieten kostenlose Kontoführung an und dennoch gilt es genau hinzuschauen um nicht von anderen versteckten Kosten überrascht zu werden. Bei einem Kontowechsel kann man unter Umständen schon mal 100 Euro pro Jahr sparen, wenn man genau hinsieht. Die folgenden Informationen sollen aufzeigen, worauf es beim Wechsel der Bank ankommt und welche Dinge man dabei beachten sollte.

Konditionen

Um in den Genuss eines gratis Kontos zu kommen, müssen meist verschiedene Kriterien erfüllt werden. In den allermeisten fällen zählt dazu ein monatlicher Mindesteingang auf das Konto. Die Höhe dieses Mindesteingangs ist unterschiedlich, meist es eine Summe von 1.000 bis 1.500 Euro. Andere Bedingungen können etwa eine bestimmte Anzahl von Zahlungsvorgängen im Jahr oder Ähnliches sein. In ganz seltenen Fällen kann ein kostenpflichtiges Konto demnach günstiger sein als ein Gratiskonto – eben dann, wenn gewisse Kriterien nicht eingehalten werden können. Hier ist es besonders wichtig, sich über alle Einzelheiten des Vertrags beraten zu lassen. Im Zweifel sollte man explizit nach versteckten Gebühren zu fragen um böse Überraschungen zu vermeiden.

Ablauf Bankwechsel

Ein Wechsel der Bank ist in der Regel mit einigem Aufwand verbunden. Gesetzlich steht es jedem frei, sein Konto zu jeder Zeit zu kündigen, im Zuge dessen müssen jedoch einige Dinge veranlasst werden.

Zunächst müssen natürlich alle Firmen mit Einzugsermächtigungen und der Arbeitgeber über den bevorstehenden Wechsel informiert werden, sowie alle weiteren etwaigen Verpflichtungen die mit diesem Konto verbunden waren. Es ist ratsam diese Vorgänge erst dann einzuleiten, wenn alle nötigen Unterlagen der neuen Bank vollzählig vorhanden sind. Dazu zählen Kontokarten ebenso wie auch TAN und BIC Nummern.

Tipp: Im besten Fall sollten das alte und das neue Konto eine gewisse Zeit parallel laufen, um mögliche Verzögerungen in einzelnen Buchungsvorgängen oder andere Missverständnisse zu vermeiden. Viele Banken unterstützen ihre Kunden auch bei diesen Vorgängen. Am besten ist es sich persönlich an einen Bankberater zu wenden und von seinem Anliegen zu berichten.

Fazit

Wer heute noch Kontoführungsgebühren bezahlt, ist in so manch einem Fall einfach zu träge, sich einen fundierten Überblick über das vorhandene Angebot zu machen. Es ist fast jedem Verbraucher dringend zu raten, sich verschiedene Banken und ihre Kontosysteme anzusehen. Welches Konto das richtige ist kann im Endeffekt immer nur im Einzelfall gesagt werden, da zu viele Kriterien Einfluss auf die Gebührenverteilung haben. Unterm Strich sollte jeder bemüht sein, sein Geld zusammen zu behalten und unnötige Ausgaben zu verringern.

Foto: © Alliance – Fotolia.com