Immobilienfinanzierung – Wichtige Konditionen

Bei einer Baufinanzierung kommt es in erster Linie darauf an, dass sie auf die persönlichen Lebensumstände des Immobilienkäufers abgestellt ist und natürlich auch die wirtschaftlichen Verhältnisse berücksichtigt.
So sorgt eine hohe Eigenkapitalquote dafür, dass die Konditionen für die Immobilienfinanzierung mitunter besser sind als wenn lediglich Eigenkapital vorhanden ist, um die Erwerbsnebenkosten zu tragen.
Denn die besten Konditionen für die Baufinanzierung erhalten Immobilienerwerber dann, wenn die Immobilie nur zu 60 oder 70 % beliehen wird. Ist eine höhere Darlehensaufnahme notwendig, dann erhöhen sich die Zinsen für die Baufinanzierung teilweise deutlich.
Außerdem spielt die Laufzeit der Kredite eine Rolle bei den Konditionen. Dabei kann als Faustregel gelten: Je länger die Zinsbindung, desto höher der Zinssatz und umgekehrt. Von daher liegen die Konditionen bei der üblicherweise vereinbarten Zinsbindung von zehn Jahren im guten Durchschnitt.
Etwas anders sieht es bei Bausparverträgen aus, die in die Baufinanzierung mit einfließen. Selbst wenn ein Vorausdarlehen benötigt wird, weil der Vertrag zu Beginn der Finanzierung noch nicht zuteilungsreif bespart wurde, liegen die Konditionen unter denen eines herkömmlichen Immobilienkredites. Außerdem gibt es bei einem Bauspardarlehen keine Zinsbindung; vielmehr ist das Darlehen in nicht einmal zehn Jahren getilgt.

Wer erstmalig eine Baufinanzierung abschließt, wird sich in der Regel an seine Hausbank wenden, da der persönliche Kontakt mit dem Kundenberater einen wichtigen Bestandteil für die Finanzierung darstellt. Allerdings sollte bei den Verhandlungen über die Konditionen für die Baufinanzierung nicht nur die Zinsbindung beachtet werden, sondern auch die Möglichkeit einer Sondertilgung in den Vertrag mit eingebaut werden. Fehlt diese, der Erwerber möchte aber dennoch eine Sondertilgung leisten, ist dies nur gegen eine Gebühr möglich.