Gedanken zur Umschuldung

Die Umschuldung von Krediten ist stets gleichbedeutend mit der Ablösung bestehender Kredite. Die Arten der abzulösenden Kredite erscheinen ebenso vielfältig wie die Gründe für eine Umschuldung. Ziel ist in der Regel die Vereinbarung eine niedrigeren Zinssatzes für den neuen Kredit.

So sehr dieser Vorteil auf der Hand liegt, es sind auch bei günstigem Zinsangebot Besonderheiten zu beachten. Drei wesentliche Situationen sind für eine Umschuldung charakteristisch. Umschuldungen über UmschuldungsKredit.org.

Den Hauptgrund für eine Umschuldung kennen viele Konsumenten: Sie haben dauerhaft ihr Gehaltskonto überzogen und leiden unter den vergleichsweise hohen Zinsen für Dispositionskredite. In derartigen Fällen lohnt sich die Umschuldung in einen Ratenkredit. Denn der Zinssatz für diese Kredite ist normalerweise wesentlich niedriger als der Zinssatz für Dispokredite. Im Zusammenhang mit der Umschuldung sollte man auf eine Festzinsvereinbarung und die vermeidbaren Kosten einer eventuellen Restschuldversicherung achten.

Oft ist die Umschuldung eines Ratenkredites mit der Zusammenlegung mehrerer Kredite sowie der Herabsetzung monatlicher Raten durch die Verlängerung der Laufzeit verbunden. Hierbei macht sich der Vergleich diverser Anbieter bezahlt. Je mehr Kredite zusammengefasst werden, um so größer ist die Zinsersparnis. Bei vorzeitiger Ablösung sind zusätzliche Gebühren in die Betrachtung einzubeziehen.

Die Umschuldung eines Hypothekendarlehens ist in Zeiten niedriger Kapitalmarktzinsen empfehlenswert. Man möchte sich einen niedrigen Zinssatz langfristig sichern. Falls das bestehende Darlehen noch längere Zeit festgeschrieben ist, kann sich ein Hypothekenschuldner den momentan günstigen Zinssatz durch ein sogenanntes Forward-Darlehen sichern. Das bedeutet, dass er das neue Darlehen mit einem niedrigen Zinssatz bis zu fünf Jahren im voraus abschließen kann. So vermeidet er die Gebühren für eine vorzeitige Kündigung.